Die FDA hat kein Stammzelltherapieprodukt speziell für männliche Infertilität als zugelassenes Produkt genehmigt. Untersuchungsprotokollen für Hodenestammzellen oder MSCs sind bei den NIH registriert, bleiben aber unapproved. Die EMA hat ebenso kein vermarktetes Stammzellprodukt speziell für männliche Infertilität genehmigt. Unterstützte Reproduktionstechnologie (IVF, ICSI) bleibt der FDA-etablierte Standard für männliche Fertilitätsfaktoren. Testosteronersatz, wenn indiziert, ist FDA-zugelassen für Hypogonadismus, adressiert aber nicht das zugrunde liegende Spermatogenese-Versagen. Patienten sollten zwischen Untersuchungsprotokollen und unbewiesenen Fertilitätskliniken unterscheiden, die Direct-to-Consumer-Stammzellbehandlungen anbieten.
Male Infertilität entsteht durch beeinträchtigte Spermatogenese (niedrige Spermienkonzentration, Motilität oder Morphologie), obstruktive Azoospermie, Ejakulationsstörungen oder Hodengewebeschäden — oft multifaktorieller Ätiologie. Stammzellforschung untersucht, ob plazentare mesenchymale Stammzellen und fetale Stammzellen das spermatogene Epithel regenerieren, die Sertoli- und Leydig-Zellenfunktion wiederherstellen und die Hodengewebeerholung nach Chemotherapie, Trauma oder Infektionen fördern können. Mit 15 registrierten Studien und 3 derzeit rekrutierenden Studien ist der therapeutische Umfang enger als bei systemischen Erkrankungen, aber biologisch überzeugend: Die Regeneration der Hodengewebemikroumgebung könnte die Fertilität wiederherstellen. Frühe präklinische und klinische Daten deuten auf ein Potenzial zur Verbesserung der Samenparameter, zur Steigerung der Testosteronproduktion und möglicherweise zur Wiederherstellung der Spermatogenese bei ausgewählten azoospermischen Männern hin.
Bin ich ein Kandidat? → · Male Infertility: full overview → · Männliche Unfruchtbarkeit Kosten → · Cost →
Medizinisch geprüft vom Redaktionsteam von StemCellAtlas zusammen mit Dr Dmytro Stoyanov (Urologist · 31+ yrs clinical practice) der Partnerklinik Stem Plus (Sofia), gemäß ISSCR-, FDA- und EMA-Leitlinien. Educational information, not medical advice; figures indicative.
GMP-zertifizierte regenerative Medizin mitten in der EU — ab 3.000–8.000 €, ein Bruchteil der US- oder Deutschland-Preise. Individuelle Protokolle für internationale Patienten aus über 50 Ländern.
Kostenlose ärztliche Prüfung