In der aktuellen Literatur wird über Symptomverbesserungen bei etwa 60–75% der Studienteilnehmenden berichtet, obwohl die Definition von ‚Verbesserung' sehr unterschiedlich ausfällt und Placeboantworten in menopausalen Symptomstudien über 40% liegen. Es gibt keine direkten Vergleichsstudien gegen Hormontherapie. Die Ergebnisse aus der Praxis außerhalb von Studienrahmen sind unbekannt. Die große Spannbreite spiegelt heterogene Populationen und Messmethoden wider, nicht robuste Wirksamkeit.
Etwa 10 registrierte Studien untersuchen Stammzell- und Exosomentherapien bei menopausebezogenen Symptomen. Eine kleinere Studie von 2023 mit plazentaren mesenchymalen Stammzellen berichtete von subjektiver Verbesserung der Häufigkeit von Hitzewallungen bei 70% der Teilnehmenden über 12 Wochen, obwohl Nachfolgeuntersuchungen begrenzt bleiben. Exosomen-Studien konzentrierten sich auf anti-entzündliche Signalisierung statt auf direkten Hormonersatz. Große multizentrische randomisierte kontrollierte Studien, die eine Sicherheit oder Wirksamkeit vergleichbar mit der Hormontherapie nachweisen, liegen nicht vor, und die Rekrutierung für neue menopausefokussierte Stammzellstudien ist zum Stillstand gekommen. Die Evidenz bleibt vorläufig und weitgehend mechanistisch.
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