Keine Stammzelltherapie gegen Menopause hat eine FDA-Zulassung erhalten. Die US-amerikanische Behörde hat Orientierungsmitteilungen veröffentlicht, die warnen, dass nicht zugelassene Zelltherapien, die für menopausale Symptome vermarktet werden, unzureichende Sicherheits- oder Wirksamkeitsnachweise fehlen. Die meisten international angebotenen Behandlungen unterliegen keiner formalen behördlichen Genehmigung für diese Indikation und laufen stattdessen unter verschiedenen nationalen Regelwerken oder Forschungsprotokollen.
Der Übergang in die Menopause ist mit tiefgreifenden Veränderungen des Östrogen- und Progesteronspiegels verbunden, die vasomotorische Symptome wie Hitzewallungen und Nachtschweiß auslösen, begleitet von Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und vaginaler Trockenheit. Während die konventionelle Hormonersatztherapie viele Symptome lindert, suchen einige Frauen oder benötigen alternative Ansätze. Regenerativmedizinische Verfahren – insbesondere Plazenta-abgeleitete Exosomen und mesenchymale Stammzellen – werden als mögliche Ergänzung zur herkömmlichen Behandlung untersucht, wobei das Interesse darauf liegt, ob diese Mittel die natürliche Hormonregulation und Gewebereparatur unterstützen könnten. Die aktuelle Forschung bleibt explorativen Charakters und konzentriert sich eher auf Mechanismen als auf die klinische Gleichwertigkeit zu etablierten Behandlungen.
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